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Habt ihr euch auch schon gefragt warum man sagt...

...Nachts ist es kälter als Draussen.

Hier verarbeite ich meine Selbsthass, ich bin nicht immer gerecht gewesen. Das ist mein Text.

 

Nachts ist es dunkel. Die Laternen am Straßenrand ersetzen die Sonne.

Nachts ist es kalt. Die Menschen sind kalt. Mann bekommt angst. Angst davor Ausgeraubt, getötet oder schlimmeres zu werden – Stellt sich die Frage was ist schlimmer als tot zu sein?

Nachts so scheint es, ist es unwirklich. Freundliche Straßen scheinen gruselig zu sein. Menschen so nett sie auch sind scheinen Böse.

Diese Nacht aber, sehe ich meine Sonne. Einen Menschen der heller nicht sein kann.

Diese Nacht verändert mich. Diese Nacht ist die Nacht der Nächte. Diese Nacht – ist der Tag.

 

Ich schlafe fast ein, noch 20Minuten bis zum Feierabend. Es ist grausam. Die Arbeit ödet mich an. Nicht einmal Frauen hinterher schauen Lohnt sich. Ich bin am Ende und alle Frauen sind hässlich oder blöd. Die meisten sind Technoschlampen denen eine Niveauvolle Konversation schon viel zu viel ist. Hauptsache „Ficken“ denkt sich der Mann von Welt. Aber da  habe ich keine Lust drauf. Ich gehe auf die 30 zu. Familien Planung das ist was Zählt. Frauen in meinem Alten hören nur so einen Techno Mist. Alles Schlampen – Jeder aus ihrer Stamm Diskothek weis in welchem Muster ihre Schamlippen fallen. Allerdings wissen diese Frauen auch welche der Männer gut im Bett ist. Fantastisch wird man nun denken. Ich war immer unteres Mittelmaß. Klar ich würde auch lieber Behaupten das ich ein Sex Gott bin, bin ich aber nicht. Ich bin ne Null im Bett. Aber ich sage immer es gibt schlechtere. Meinen Verstorbenen Opa, der ist Tot, wobei da bin ich mir auch nicht sicher ob ich besser bin wie er. Egal. Weiter zur suche. Ich starre also aus dem Fenster und schau mir diese unsere Welt. Auf die Straßen meiner Stadt. Noch wenige Minuten bis zum Feierabend. Dann auf nachhause, vor die Glotze.

Die Glotze, der Fernseher. Mein Freund mein Retter. Klar für einen Niveausuchenden Menschen wie ich es bin nicht Optimal, besser wie sich den ganzen Humbug Live anzusehen. Stunden, ach was sage ich Jahre meines Lebens verbrachte ich hier auf meinem Sofa. Es fällt fast auseinander. Aber es ist meins. Ich will raus, sage ich mir immer, raus aus meinen Vierwänden. Ausziehen. Irgendwo hin wo mich keiner kennt. Irgendwo hin in eine bessere Welt. Heute Abend, sage ich mir wird es anders. Heute Nacht gehe ich Raus. Ich greife zu meinem Telefon. Es ist verstaubt. Ich habe ewig nicht mehr telefoniert oder mit jemanden Geredet ohne das es um Arbeit ging. Meine Privaten Probleme lasse ich immer fern. Fern von der Arbeit. Dem einzigem Ort an dem ich, ich sein kann. Allerdings bin ich nicht der beliebteste. Ich wähle die Nummer meines Freundes meines Einzigen Freundes, ich lernte ihn während meiner Ausbildung kennen. Auch er sucht das Niveau, er hat es gefunden. Früher hatte er immer gesagt „Zylinder statt Kinder“, heute hat er zwei Autos, und drei Kinder. Damals hatte ich immer die Frauen und Sex. Heute hat er zumindest ersteres. Ich verabrede mich mit ihm. Er hatte schon oft Versucht mich zu erreichen, es war immer besetzt. Meine Rechnung wurde auch nie bezahlt. Denn ein Telefon brauchte ich nicht. Nun musste ich bezahlen. Die Staatsanwaltschaft aus Leck mich am Arsch hatte mich Freundlich darum gebeten. Zurück zum eigentlichen Thema, zu heute Nacht. Wir verabreden uns für 10Uhr ab unserer alten Stammkneipe. Mitten in Dortmund.

Ich nehme ein Messer und schlitze mir die Hauptschlagader am Arm auf, tief und lang. Das tut sehr weh. Ich blute wie ein Schwein. Und Stürze, ich bin nicht in die Stadt gefahren. Wachte wundersamer weise im Krankenhaus auf.

8.12.08 18:52

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


marcopter (19.12.08 15:46)
Fantastisch,
es ist großartig mehr davon!

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